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Warum Waldorf: Antworten von Matthias Beckwermert

Heute antwortet Matthias Beckerwermert, Vater einer Tochter in der 2. Klasse, auf die Frage “Warum Waldorf?”

Ich habe mich für die Waldorfschule Lienen entschieden, weil die Freiheit des Lernens der Grundstock für innere Freiheit ist.
Dafür nehme ich in Kauf, dass ich immer viel Fahren muß, aber es jetzt schon gute Fahrgemeinschaften gibt.
Ich finde gut, dass die Kinder ihre ganze Kreativität ausleben können, viel Bewegung haben, die Natur erleben dürfen und Lernen als Lebensbestandteil annehmen dürfen.
Es gefällt mir, dass die Lehrerinnen so nett sind und so gut mit den Kindern auskommen. Sie sind die Träger guter Ideen und Überbringer einer freieren und einfach schöneren Lernform
Die grösste Chance der Neugründung in Lienen sehe ich in uns allen mit dem aktiven Beistand und bei den Kindern, die mit uns die Welt im Guten mitgestalten.

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Pressespiegel: Schulstunde und Spende Akzeptanzoffensive

In der WN wurde in den letzten Monaten öfters über die Freie Waldorfschule Lienen berichtet, leider sind die kürzeren Artikel nicht online zugänglich. Aber dieser Bericht über eine Schulstunde in der vierten Klasse ist länger und lesenswert. Außerdem wurden wir erwähnt im Artikel zur Spende der Akzeptanzoffensive. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die lokale Industrie, die statt Weihnachtsgeschenken das Geld für wohltätige Zwecke spendet – die Waldorfschule un der Waldorfkindergarten wurden auch bedacht!

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Kinder pflanzen Apfelbaum in Lienen

Die Gemeinde musste einen kranken Baum fällen, die Kinder pflanzen einen Bioapfelbaum. Mit Kinderschaufeln, Harken und Laternen ging die 1. Klasse der Waldorfschule zum Bioladen von Lienen und pflanzten einen Apfelbaum. Nach der Pflanzung sangen die Kinder dem Baum noch ein Geburtstagslied zum besseren Wachsen. „Viel Glück und viel Segen bei all deinem Streben…“

Die Voelkel GMBH ist seid 1936 eine Bio Kelterei. Zum 80 Geburtstag wurden Apfelbäume zum Selberpflanzen verschenkt. Die Inhaberin Silke Grave hat einen bekommen, da sie bei ihrer Bewerbung um den Baum folgendes schrieb:
“Ich als Bioladenbesitzerin lege besonders viel Wert auf respektvollen Umgang mit der Natur und den Menschen und ohne Bäume können wir nicht leben. Ausschlaggebend war ein kranker Baum, auf meinem Parkplatz der von der Gemeinde gefällt werden musste. Es wäre doch schön, wenn die Kinder, die den Apfelbaum pflanzten, gemeinsam mit ihm groß werden und später noch mit ihren Kindern die Äpfel essen können.”

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Informationsabende im neuen Jahr

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, Sie jetzt schon auf die Informationsabende für neue Eltern hinzuweisen, die Anfang 2017 stattfinden werden. Die Termine sind Dienstag, der 24.01.2017 und Dienstag, der 21.02.2017, jeweils um 20 Uhr in der Schule.

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Das Michaelsfest an der Waldorfschule

Jedes Jahr am 29. September feiert die Waldorfschule das in unserer Kultur weitgehend vergessene Michaelsfest. Michael ist der Erzengel, der Lucifer mit allen Gefolgsengeln aus dem Himmel gestürzt hat – seitdem hat die Menschheit mit diesen Kräften zu tun. Um mit den dunklen Mächten umzugehen, müssen wir Menschen Mut entwickeln. Meistens handelt es sich um den Mut, eigenen Dunkelheiten zu begegnen. Eine Möglichkeit, Mut zu entwickeln und zu stärken, sind Mutproben. Am Donnerstag, dem 29. September, konnten die Kinder unserer Schule und auch einige Grundschüler in der Turnhalle einige Mutproben bestehen. Wie genau diese aussahen, können Sie auf den folgenden Bildern anschauen.

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8 Kinder in der Freien Waldorfschule Lienen eingeschult

“Warum gehen wir zur Schule?” – mit dieser Frage begrüßte der Gründungslehrer Helmut Andras die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler und ihre Familien am Samstag, dem 27.08.2016 bei der Einschulungsfeier in der Freien Waldorfschule Lienen. Seine Antwort: Um die Welt zu verstehen und in ihr zu arbeiten.

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Danach führten die Kinder der 2. Klasse das Märchen von Prinzessin Tausendschön auf. Nach einer Darbietung des Eltern-Lehrer-Chores wurde dann die neue Erstklasslehrerin, Katja Borgelt vorgestellt. Sie war bei der Einschulung und Eröffnung der Schule im vorigen Jahr als Zuschauerin dabei und hatte sich daraufhin als neue Klassenlehrerin beworben.

Frau Borgelt erzählte zuerst das Märchen vom verlorenen Stern, danach wurden die neuen Erstklässler einzeln aufgerufen und von den Zweitklässlern mit jeweils einer Sonnenblume begrüßt. Sie begannen mit dem Gang durch einen mit Blumen geschmückten Torbogen, der die Mitte der Bühne zierte, ihre ersten selbständigen Schritte in die Schulgemeinschaft.

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Das noch kleine Lehrerkollegium nutzte dann die Gelegenheit, sich kurz vorzustellen, bevor die neuen Schülerinnen und Schüler mit ihrer ersten Unterrichtsstunde begannen.

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Herr Andras erläuterte dann den anwesenden Eltern und Großeltern mit munteren Anekdoten aus seiner eigenen Schulzeit und Lehrerfahrung den Unterschied zwischen Waldorf- und Regelschule: in der Waldorfpädagogik geht es nicht nur um Inhalte, Lehrpläne und Zeugnisnoten, sondern es steht die Frage im Vordergrund, wie der Lehrstoff den Kindern in ihrer Entwicklung und aktuellen Lebenssituation dienen kann. Im Anschluss gab es dann noch einen kleinen Imbiss ausgerichtet von den Eltern der zweiten Klasse.

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Renovierung der neuen Klassenräume – ein Presseartikel der RWE

Ein neuer Holzfußboden lässt nun die zwei neuen Klassenräume der freien Waldorfschule in Lienen in neuem Glanz erstrahlen. Mitglieder des Fördervereins der freien Waldorfschule und engagierte Eltern renovierten in den Sommerferien die ehemaligen Klassenräume der alten Hauptschule. Unter Ihnen auch RWE Mitarbeiterin Ramona Woltering, die im Rahmen von „ RWE – Aktiv vor Ort“ mithalf und über RWE International SE das Projekt mit 2.000 Euro förderte.

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Ein neuer Boden musste her und frische Farben an die Wände, damit nach den Sommerferien zwei weitere Schulklassen den Schulbetrieb an der freien Waldorfschule in Lienen aufnehmen konnten. Hierfür galt es, die alten Klassenräume herauszuputzen und nach dem Konzept der Waldorfschule herzurichten. Viele fleißige Hände warteten somit Ende Juli auf das benötigte Material und waren froh, nun endlich loslegen zu können. Ob groß, ob klein, alle Helferinnen und Helfer waren voller Tatendrang und packten kräftig mit an, die ehemaligen Klassenräume der Hauptschule Lienen zu renovieren. Ausgestattet mit Hämmern, Sägen und Klebespachtel wurde in einer fast dreitägigen Aktion der Parkettboden verlegt, geschliffen und geölt. Dann benötigte der Boden noch etwas Zeit um zu trocknen und es wurden letzte Arbeiten erledigt, bevor die Klassenmöbel aufgestellt werden konnten.

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Vielen Dank an die RWE für den Spendenbeitrag und allen Helfern für die tolle Mitarbeit!
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