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Adventsgärtlein für die Schülerinnen und Schüler der ersten bis dritten Klasse

Die Advents- und Weihnachtszeit gilt als die besinnliche Zeit des Jahres. Doch hohe Erwartungen und geschäftiger Trubel lassen die Wochen vor dem Fest häufig hektisch und unruhig werden. So gerät die eigentliche Bedeutung von Weihnachten aus dem Blick, ruhige und besinnliche Momente kommen zu kurz. Wie können wir diesem Festtagsstress entgehen? Welche Rituale sind uns in der Adventszeit wichtig? Und wie schaffen wir es, zur Ruhe zu kommen?

Am 16.12. trafen sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 3 mit Eltern, Geschwisterkindern und Gästen in der Aula zum Adventsgärtlein, auch Adventsspirale genannt, und erlebten dabei ein paar Augenblicke der Stille und des Innehaltens.
In Begleitung einer Lehrerin zogen die Kinder singend in die dunkle Aula ein. Eine große, aus Tannenzweigen am Boden gelegte Spirale, in deren Mitte eine einzige Kerze den großen Raum erleuchtete, lud nach und nach alle Kinder ein, hier hineinzugehen und an dieser Kerze ihr jeweils eigene Licht zu entzünden.

Das Licht, das die Kinder in dem Adventsgärtlein anzündeten, war in einem Apfel befestigt. Auf der Tannengrünspirale standen in gleichmäßigen Abständen am Ende viele Apfellichter. So erhellte sich nach und nach der ganze Weg und das Licht breitete sich von innen nach außen aus. In der Zwischenzeit wurden zahlreiche von Gitarrenmusik begleitete Weihnachtslieder gesungen. Im Anschluss durften alle Kinder ihr Licht mit nach Hause nehmen.

Ein schönes Ritual, welches den Kindern symbolisiert, welchen Zauber eine Kerze (das Weihnachtslicht) verbreitet. Alle Anwesenden durften erfahren, wie wohltuend es sein kann, sich eine Auszeit zu nehmen und sich auf sich selbst zu besinnen. Das Wirken des Lichtes berührte die Kleinen wie die Großen.